16.09.2011 / HVK
Schweizerische Pistolenschiessschule SPS
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Link zu: Zweck und Verwendung der Ausbildungsscheiben SPS KROMER PRINT AG, Schiess-Sport, Unterer
Haldenweg 12, 5600 Lenzburg 1 Tel. 062 891 60 71, Fax
062 892 15 55, E-Mail: schiessen@kromer.ch |
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Die internationalen Pistolendisziplinen nach ISSF, Link zum Sportservice DE
Tipps für den Schützen Link zur Homepage der Gerwer-Optik AG
Wir
empfehlen das neue, farbig illustrierte Technikbuch welches über alle
sportlichen Pistolendisziplinen berichtet.
Erhältlich aus unserem Materialservice.
Nr. 1501-1 geleimter Rücken
Nr. 1501-2 gebundener Rücken mit Wire-O

Dieses Buch von Gert
Schreiber (ehem.
Deutscher Nationaltrainer) ist nicht mehr
erhältlich VERGRIFFEN !
von
Gert Schreiber
Der technische Ablauf
beim Schuss:
Mit dem Anheben der Waffe wird eingeatmet (einfach oder doppelt). Ab
Gipfelpunkt der Waffenlage wird mit Hilfe des kontrollierten Ausatmens die
Waffe abgebremst und in den Halteraum gesenkt. Der Finger liegt am Abzug mit
dem Senken der Waffe wird der Druck auf den Abzug ständig und gleichmäßig
verstärkt.
(t1 = Auftaktphase)
Das Senken der Waffe wird durch ein fein gesteuertes Ausatmen gesichert,
gleichzeitig wird der Druck auf den Abzug verstärkt .
Über das Visier wird dieser Ablauf gesteuert.
(t2 = Arbeitsphase)
Mit Erreichen des Halteraumes ist der Schuss ausgearbeitet.
Im Halteraum löst das optimale Visierbild den Schuss aus.
(t3 = Auslösephase)
Ein Nachhalten sichert die Konzentration auf das Visier über die
Schussauslösung hinaus.
von
Gert Schreiber
Ob
Anfänger oder Spitzenschütze, eine Aussage über den Zustand der Technikelemente
und
eine gezielte Verbesserung ihres Beherrschungsgrades ist vor allem über das
Schießen von Trefferbildern mit und ohne Abkommensbestimmung zu erreichen.
Nur beim Training o. B. kann der Schütze, ohne ablenkende Beeinflussung, sich
voll auf das Visieren bzw. das Abziehen konzentrieren.
Nach 10 oder 20 Schuss wird die Lage des Trefferbildes eingeschätzt. Ideal wäre
die Beobachtung durch eine "Zweitperson" oder den Trainer, um zu
beobachten, wie sich das Trefferbild entwickelt.
bezogen auf das Trefferbild. Der Abzugsfinger liegt zu fest am Pistolengriff an und verdrückt bei der Abzugsbetätigung die Waffe nach links.
Zu 1. Der Pistolengriff muss so gearbeitet sein, dass der Abzugsfinger (LP, SP, OSP) nur mit dem ersten Glied anliegt, also nur den Abzug berührt. Die Abzugsfinger bei der Disziplin Freie Pistole können auf Grund des "Stechers" mit dem zweiten und dritten Glied anliegen.
Die Fuß- oder Beinstellung stimmt nicht, der Oberkörper nimmt einen ungünstigen Winkel zur Scheibe ein. Die Spannung im Oberkörper bzw. Schießarm löst sich beim Schuss und bewirkt eine seitliche Abweichung.
Zu 2. Mit geschlossenen Augen in Anschlag gehen, wenn der Kontakt zum inneren Anschlag hergestellt ist, werden die Augen geöffnet. Jetzt korrigiert der Schütze mit Versetzen der Füße (cm für cm) solange, bis das Visier sich im Halteraum einpendelt. Danach ist der Anschlag aufzulösen und wieder einzunehmen, bis sich das Gefühl für einen optimalen Anschlag einstellt.
Schütze und Trainer sind gut beraten, wenn über diese Korrekturen im Trainingstagebuch Nachweis geführt wird. Trefferbilder- / Schussbilderschießen kann auch in das wettkampfnahe Serienschießen einbezogen werden. Bei unerklärlichen Technikproblemen sollte jedoch wie erläutert im Training gearbeitet werden. Das Ansagen des "Abkommens" an eine Zweitperson ist die rationellste Form für die Ursachenerkennung.
Gut Schuss wünscht euch das SPS Team